Große Veränderung im Yogabanden Team


IMG_1018.jpg

Nun gibt es die Yogabande bereits 3 1/3 Jahre. Sie ist unser Baby, unser Tempel, ein Ort der Erfüllung und für viele ein Stück Zuhause.
Und doch gibt es Zwei in unserem Team, die es nun weiter zieht. Wir werden uns also zum Jahreswechsel von Guido & Frank verabschieden, zwar nicht ganz, denn Dora wird mit Guido weiter die Yogalehrerausbildung geben und auch so hoffen wir natürlich, dass wir die beiden mal für den ein oder anderen Workshop zu Gast haben. Trotzdem werden uns die beiden wenn sie gehen fehlen, denn wir haben unglaublich gerne und gut zusammen gearbeitet und waren sie für viele Schüler*innen sehr wichtige Yogalehrer.


YB_New.jpg

So dürfen wir dann neu bei uns im Team Jannis & Nadine begrüßen.
Jannis vertritt uns ja bereits ganz toll in einigen Stunden. Er hat seine Grundausbildung bei uns in der Yogabande gemacht und dann in Indien fortgesetzt. → www.yogabande.de/team/jannis
Nadine unterrichtet auch bereits seit sieben Jahren und hat ihre Ausbildung bei der Yogaikone Shiva Rea in den USA absolviert. → www.nadiyoga-flow.de/vita
Beide haben eine Krankenkassenzulassung.
Wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit, aber vor allem unsere größte Leidenschaft zu teilen: Yoga unterrichten!

Warum und wohin die beiden gehen werden, könnt ihr hier lesen:

Frank & GUido.JPG

Wir gehen in den Ashram (yogische Lebensgemeinschaft)

Leben heißt Bewegung, dies spüren wir an unserem Herzschlag und mit jedem Schritt, den wir in die richtige Richtung gehen. Leben heißt Veränderung, wir lernen und wachsen, arbeiten, wechseln Jobs und Partner und auch mal den Wohnort. Leben heißt ungeahnte Möglichkeiten, wir entwickeln Fähigkeiten, von denen wir nicht wußten, das wir sie inne haben und wir treffen Entscheidungen, die Jahre vorher undenkbar waren.

Leben heißt mutig sein und aus dem Gewohnten ausbrechen dürfen.

Mit diesen Gedanken im Hintergrund, haben Frank und ich entschieden, zum Jahreswechsel ganz in den Ashram zu ziehen. Nachdem wir im Frühjahr ein Shanti Vasi Wohnrecht bei Yoga Vidya in Bad Meinberg (dem größten Yogaseminar Zentrum Europas) erwerben durften, wurde uns schnell klar – Hier wollen wir schon eher leben, als zum „Ruhestand“ Es zieht uns förmlich dort hin! Diese Entscheidung, welche aus dem Herzen kommt, wurde natürlich gut geprüft. Auch das heißt Leben, dem Zweifel begegnen und zu fühlen, was richtig ist!

Somit werden wir unsere Gesellschaftsanteile an der Yogabande zum Ende 2019 abgeben und ganz wunderbare Menschen werden Euch in die Zukunft begleiten.

Wenn wir diesen Schritt nach vorne gehen, hinterlassen wir natürlich etwas. Wir hinterlassen unsere Wohnung, Freunde, eine Yogabande mit den KollegInnen und auch Euch als treue, liebgewonnene YogaschülerInnen. Wir, die gehen, haben es leichter, weil etwas Neues vor uns liegt und in jedem Neuen, wie wir wissen, ein besonderer Zauber inne ist. Ihr, die bleibt, werdet vielleicht traurig sein oder sogar wenig Verständnis für diesen Schritt haben. Seid gewiss, dass wir mit einem freudig gestimmten Gemüt, aber auch einem weinenden Auge gehen werden. Ihr und die Yogabande habt uns in den letzten Jahren mit Freude und Liebe erfüllt. Für diese Erfahrung sind wir unendlich dankbar. Schön, dass es Euch alle gibt und wir gemeinsam eine gute Zeit hatten und dies bis zum Jahreswechsel 2019/2020 auch noch weiterhin haben werden.

Du möchtest mehr über unsere (Guido & Frank) Veränderungen erfahren und lesen? Dann schau regelmäßig in unserem Blog. www.brahma-yoga.de/blog und folge uns auf facebook

Hier berichten wir ausführlicher über:

1. Was ist ein Ashram

2. Wie kommen wir dazu, diesen Schritt zu gehen?

3. Guido´s Weg zum Yoga und seine ersten Erfahrungen mit dem Yoga Vidya Ashram 

4. Frank´s Weg zum Yoga und seine ersten Erfahrungen mit dem Yoga Vidya Ashram

5. Das Projekt Mahameru

6. Wo und wie findest Du Yogastunden, Workshops und Yogaferien weiterhin mit UNS

Kosta & Tahra sind Eltern geworden!

IMG_5202.JPG

Hallo Ihr Lieben,

hiermit stellen wir euch „Laya (langes erstes aaaa) Ray“ unsere zauberhafte, gesunde, kraft-und liebevolle Tochter vor.
Sie wurde am 14.06.19 im Rahmen einer hingebungsvollen Entbindung geboren.
Wir wünschten, alle Eltern könnten eine solche tiefe heilsame Erfahrung machen wie wir.
Es war und ist das großartigste was wir erleben durften.

Von Beginn der ersten Welle / Wehe bis hin zur Layas Geburt hat alles 6 h gedauert.

Ich war auf einem Yogafestival in Kiel, als Tahra meine HerZENsfrau mich mitten in der Nacht anrief
und mir offenbarte, das ihre Fruchtblase geplatzt sei. Kurzum entschied ich sofort nach Hause zu fahren um sie zu unterstützen. 3h später gegen halb 6 Uhr Morgens war ich dann zu Hause.

Anstatt meine Frau in ihren stärksten Wellen vor zu finden fand ich meine kraftvolle Frau (etwas müde aber gleichzeitig leuchtend schön) vor, die mich freudestrahlend empfing und mir sagte, das sie jetzt erst einmal duschen und sich schön machen wolle für die Geburt. WOW dachte ich, meine Tahra hat Nerven. Unter der Dusche (ich hatte mich natürlich schlau gelesen) kamen die Wellen dann im 3-5 Minuten Takt und jede Welle dauerte bis 1,5 Minuten. Jeder der bereits Kinder hat weiß was das bedeutet. Tahra sagte mir dann, das das nur die Vorwellen seien und das das heftigste noch komme. Sie atmete lang und tief und war so voller Vertrauen. Ich war da etwas ungeduldiger und etwas in mir sagte mir, das wir uns bereits im Geburtsprozess befinden würden.
Kurzum haben wir dann zwei Telefonate später mit unserer Hebamme Evelyn vereinbart, ins Geburtshaus zu fahren. Zu dem Zeitpunkt war es 08:00 Uhr. Wohl bemerkt, wir durften ja auch noch 4 Stockwerke Treppen gehen.

Zeitgleich um 08.30 Uhr trafen wir gemeinsam mit unserer Hebamme ein. Schnell gingen wir ins Geburtszimmer in den ersten Stock. Unserer Hebamme sagte dann, das sie sich mal den Muttermund anschauen wolle. Anstatt so etwas zu sagen, wie: der Muttermund ist inzwischen 4 cm geöffnet sagte sie, sie spüre bereits den Kopf.

Was dann folgte, war nicht mehr von dieser Welt. Tahra stellte sich im Raum hin während ich vor Ihr stand. Wir gingen beide leicht in die Knie während Tahra Ihre Arme um meinen Hals legte und sich an mich dran hing. Ich streichelte ihren unteren Rücken und gemeinsam begangen wir gleichmäßig zu Atmen. Nichts davon war geübt oder abgesprochen. Es passierte einfach. Diese Phase dauerte exakt 31 Minuten.

Am Ende dieser wunderbarsten Meditation die ich je erlebt hatte, hörte ich aus der ferne, das meine Tochter jetzt bereit sei in unsere Welt geboren zu werden und ob ich sie in Empfang nehmen wolle. Danke Evelyn dafür.
Ich ging daraufhin noch tiefer in die Knie und sah den Kopf. Alles was dann kam ging sehr schnell und Zeitlupe und innerhalb von Sekunden ist Laya Ray um 09:05 Uhr in meine Hände hinein geboren worden. Es war der intensivste Moment unseres/ Tahras und meines Lebens, den ich mit Tahra und Laya erleben durfte. Danke

Im Nachhinein gibt es zwei Worte mit denen ich die Entbindung beschreiben würde: Hingabe und Vertrauen. Dadurch das Tahra sich so wunderbar hingegeben hat, konnte sie loslassen und dadurch das wir beide ins absolute Vertrauen gegangen sind gab es nichts, was der Geburt hätte im Wege stehen können. Alles durfte sein, alles war und alles floß.

Nachtrag: den Namen Laya habe ich um Weihnachten herum geträumt. Er war so klar und so intensiv in meinem Traum, das ich davon wach geworden bin.

Laya kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Geschenk des Himmels“ und Harmonie.

Wir sind überzeugt, das unser gemeinsamer Yogischer Weg basierend auf Kundalini Yoga einen großen Teil zu diesem Geburtsprozess beigetragen hat. Im Yoga haben wir gelernt bewusst zu Atmen, zu Vertrauen, zu spüren, zu sein, uns hin zu geben und über unsere Grenzen hinaus zu gehen um diese zu erweitern. Alles das und vieles mehr offenbart sich auf dem Yogischen Weg.

Daher können wir ihn Dir nur wärmstens ans Herz legen.

SAT NAM

Eure Tahra & Kosta

Back to you!

Dora_Urlaub.jpg

Ihr Lieben,
heute komme ich aus dem Urlaub zurück. Mir scheint die Sonne aus dem Arsch! Ich bin voller Dankbarkeit und Freude. Aber was habe ich dafür getan? Ich bin nicht nach Thailand, Panama oder sonst wo hin geflogen. Ich bin einfach hier geblieben. Zwei kleine Ausflüge an die Nordsee und in die Nähe Berlins. Aber man muss tatsächlich nicht weit weg, um das Glück zu finden. Und tatsächlich habe ich es noch nicht mal mehr im Außen gefunden, als wie ich es da sonst schon habe. Ich hatte aber vor allem Zeit zu erkennen, wie viel Glück ich habe, da im Innern. Die Welt um mich herum ist so reich an Freude, Schönheit, Liebe, Lebendigkeit und Stille. Es ist ein Geben, weil ich es im Innern trage...und dann kommt es zurück und beschenkt Dich noch mal mehr. Niemand kann einem das nehmen und alles kann Dich daran erinnern.

Ich freu mich schon so sehr auf euch! Und dem was ich mit am liebsten tue wieder zu folgen: Yoga unterrichten 💚 (Und ich muss zugeben, dass habe ich schon nach einer Woche vermisst ;) )

Eure Dora